<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
	>

<channel>
	<title>Tatort: Krimi</title>
	<atom:link href="http://tatortkrimi.wordpress.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://tatortkrimi.wordpress.com</link>
	<description>Kriminalromane und Kriminalfilme</description>
	<lastBuildDate>Tue, 13 Dec 2011 17:25:56 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.com/</generator>
<cloud domain='tatortkrimi.wordpress.com' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' />
<image>
		<url>http://s2.wp.com/i/buttonw-com.png</url>
		<title>Tatort: Krimi</title>
		<link>http://tatortkrimi.wordpress.com</link>
	</image>
	<atom:link rel="search" type="application/opensearchdescription+xml" href="http://tatortkrimi.wordpress.com/osd.xml" title="Tatort: Krimi" />
	<atom:link rel='hub' href='http://tatortkrimi.wordpress.com/?pushpress=hub'/>
		<item>
		<title>Daniel Suarez: Daemon</title>
		<link>http://tatortkrimi.wordpress.com/2010/05/14/daniel-suarez-daemon/</link>
		<comments>http://tatortkrimi.wordpress.com/2010/05/14/daniel-suarez-daemon/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 May 2010 10:01:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tatortkrimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Suarez]]></category>
		<category><![CDATA[Karin Henjes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tatortkrimi.wordpress.com/?p=45</guid>
		<description><![CDATA[Daniel Suarez: Daemon. &#8211; Reinbek: Rowohlt, 2010 Gastrezension von Karin Henjes. Nach den ersten zehn, zwanzig Seiten ist ein heftiger Impuls zu verspüren. Nichts wie hin zum Laptop und alles löschen: das Profil bei Xing, die Blogposts und am besten auch noch alle E-Mail-Konten. Abgesehen davon, dass das meiste trotzdem überdauert, ist das ein billiger [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tatortkrimi.wordpress.com&amp;blog=1757269&amp;post=45&amp;subd=tatortkrimi&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Daniel Suarez: Daemon. &#8211; Reinbek: Rowohlt, 2010</strong></p>
<p>Gastrezension von Karin Henjes.</p>
<p>Nach den ersten zehn, zwanzig Seiten ist ein heftiger Impuls zu verspüren. Nichts wie hin zum Laptop und alles löschen: das Profil bei Xing, die Blogposts und am besten auch noch alle E-Mail-Konten. Abgesehen davon, dass das meiste trotzdem überdauert, ist das ein billiger Fluchtimpuls. Besser wäre es, sich mit Computern wirklich auszukennen. So wie Daniel Suarez, der obigen Impuls mit seinem IT-Thriller „Daemon“ provoziert. „Es war meine Absicht, die Augen der Öffentlichkeit für die Fragilität unserer hyper-verlinkten Welt zu öffnen,“ bekundet Daniel Suarez seine schriftstellerische Intention im E-Mail-Kontakt. „Ein Thriller schien mir das beste Medium“.</p>
<p>Während in Deutschland die ersten Exemplare kursieren, ist das coole Teil in den USA bereits Kult, im Film-Kasten und mit einer Fortsetzung am Start. Daniel Suarez, dessen „Daemon“ seit 19. März in Deutschland vertrieben wird, arbeitet als Systemberater und hat in der englischsprachigen Netzgemeinde den Status eines Cyberpunkers. Bereits 2006 veröffentlichte er seinen Page-Turner im amerikanischen Eigenverlag, 2009 erschien bei Dutton die offizielle Version von „Daemon“ – die nun auch in Deutschland die Netzgeister auf den Plan ruft. Und zwar, indem sie selbst einen Geist heraufbeschwört: den fiktiven Softwaremogul Matthew A. Sobol, der sich die Welt via Informationstechnologie einverleibt. Schon diese technisch fundierte Geschichte allein würde reichen, ein globales Magengrummeln zu erzeugen. Der Clou an Suarez‘ Fiktion aber ist, dass Sobol nicht mehr lebt. Dessen Unterwerfungsprogramm – eine sogenannte „Daemon“-Funktion – startet erst, nachdem Sobol einem Hirntumor erliegt. Es agiert unwiderruflich und tritt stets nach klar definierten Ereignissen in (schreckliche) Aktion. Sei es in Form von EDV-animierten Morden via Haustechnik, Unterwelt-Handel mit gestohlenen Identitäten oder Infiltration gigantischer Kommunikationssysteme.</p>
<p>„Daemon“ dokumentiert mehr als ein Jahr und zahlreiche Charaktere. Der eigentliche Protagonist des Romans jedoch ist Matthew A. Sobol. Der wiederum steht für einen ungleich komplexeren Charakter: das Internet. Mit drastischen erzählerischen Mitteln wird allen Nicht-IT-lern auf 656 Seiten klar gemacht, wie wenig sie über die Maschinen, die sie täglich bedienen, wissen. Als besonders gefährlich erachtet Daniel Suarez dabei die Homogenität der großen Netzwerke. „Die Unternehmen wachsen und fusionieren“, äußert der Software-Profi besorgt. „Gleichzeitig vereinheitlichen sie ihre Systeme, damit diese leichter zu handhaben sind. Indem sie jene zusammenführen und Überkapazitäten eliminieren, werden sie uniform und anfällig – ähnlich wie Monokulturen in der Natur.“</p>
<p>Als herausragende Eigenschaft des Sobol’schen Daemon-Programms hebt Daniel Suarez immer wieder dessen Fähigkeit hervor, Informationen zu lesen und darauf zu reagieren. Für die Menschheit wäre es an der Zeit, diese „Daemon“-Eigenschaft ebenfalls zu kultivieren. Längst schon müsste es eine schulische Disziplin geben, die sich im großen Stil mit allen Aspekten der Informationstechnologie befasst. Schließlich sei es in einer Demokratie überlebensnotwendig, die Funktionsweise von Netzwerken und die Wege der Daten zu kennen, mahnt Suarez an. Sonst, so das Fazit seines eindringlichen Druckwerks, wird es weitergehen wie bisher: Ein paar Freaks, ein paar Unternehmer und ein paar Politiker formen die neue Welt. Denn eines wird in „Daemon“ mehr als deutlich: Das Internet ist die Welt.</p>
<p style="text-align:right;">(c) Karin Henjes</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tatortkrimi.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tatortkrimi.wordpress.com/45/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tatortkrimi.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tatortkrimi.wordpress.com/45/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tatortkrimi.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tatortkrimi.wordpress.com/45/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tatortkrimi.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tatortkrimi.wordpress.com/45/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tatortkrimi.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tatortkrimi.wordpress.com/45/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tatortkrimi.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tatortkrimi.wordpress.com/45/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tatortkrimi.wordpress.com/45/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tatortkrimi.wordpress.com/45/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tatortkrimi.wordpress.com&amp;blog=1757269&amp;post=45&amp;subd=tatortkrimi&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tatortkrimi.wordpress.com/2010/05/14/daniel-suarez-daemon/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/e7e4ac4237dc5baa1e32cf14b3035fd6?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">tatortkrimi</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Volker Kutscher: Der nasse Fisch</title>
		<link>http://tatortkrimi.wordpress.com/2010/05/13/volker-kutscher-der-nasse-fisch/</link>
		<comments>http://tatortkrimi.wordpress.com/2010/05/13/volker-kutscher-der-nasse-fisch/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 13 May 2010 12:54:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tatortkrimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Volker Kutscher]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tatortkrimi.wordpress.com/?p=36</guid>
		<description><![CDATA[Volker Kutscher: Der nasse Fisch. 14. Aufl. &#8211; Köln: Kiepenheuer &#38; Witsch, 2010 Berlin, Mai 1929. Kriminalkommissar Gereon Rath, Anfang 30, verbringt seine ersten Tage in seiner neuen Dienststelle, der Sittenpolizei. Eigentlich schlägt sein Herz für die Mordkommission, aber wie man peu à peu erfährt, hat er in Köln in Ausübung seines Dienstes einen jungen [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tatortkrimi.wordpress.com&amp;blog=1757269&amp;post=36&amp;subd=tatortkrimi&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Volker Kutscher: Der nasse Fisch. 14. Aufl. &#8211; Köln: Kiepenheuer &amp; Witsch, 2010</strong></p>
<p>Berlin, Mai 1929. Kriminalkommissar Gereon Rath, Anfang 30, verbringt seine ersten Tage in seiner neuen Dienststelle, der Sittenpolizei. Eigentlich schlägt sein Herz für die Mordkommission, aber wie man peu à peu erfährt, hat er in Köln in Ausübung seines Dienstes einen jungen Mann erschossen, der ausgerechnet der Sohn des dortigen Medienzaren gewesen ist, und dieser versuchte nun, Gereon Rath in seinen Gazetten fertig zu machen. Rath sah keine andere Möglichkeit, als die Dienststelle zu wechseln, und die einzige freie Stelle in Berlin war bei der Sitte. Durch Zufall sieht er im Leichenschauhaus die verstümmelte Leiche des Mannes, der einige Tage vorher in seiner Pension nach seinem russischen Vormieter gesucht hatte – anstatt dem hochmütigen Kollegen von der Mordkommission sofort davon in Kenntnis zu setzen, macht er sich daran, den Fall auf eigene Faust zu lösen, während die Kollegen im Dunkeln tappen.</p>
<p>Die Kulisse, in der die Handlung spielt, ist der in die Geschichte eingegangene „Blutmai“: In den Arbeitervierteln Berlins kam es zu brutalen Auseinandersetzungen zwischen &#8211; trotz Demonstrationsverbot &#8211; demonstrierenden Arbeitern und der Polizei, die durch ihr schießfreudiges Verhalten zu einer Eskalation der Verhältnisse führte. Nach sechs Tagen waren 33 Tote auf Demonstrantenseite zu verzeichnen. Doch in den anderen Vierteln ging das Leben seinen normalen Gang, und so tingelt Rath durch die Varietés der Stadt, um herauszufinden, was es mit dem toten Russen auf sich hat.</p>
<p>Die Leute rauchen Overstolz und Juno und fahren in Autos der Marke Horch. Am Hermannplatz wird gerade die Ubahn gebaut, am Kiosk kann man den „Angriff“ kaufen (das Hetzblatt der ‚Völkischen‘), der Tote wird aus dem Landwehrkanal gefischt und an der Friedrichstraße stehen Häuser. Aha. Es gibt auch Transvestiten-Varietés. Wenn der gemeine Berliner spricht, ‚balinert‘ er. Als ein vollgekokster Pornodarsteller hoch oben auf einem Gerüst nach einer Verfolgungsjagd schließlich gestellt wird, sagt der erwartungsgemäß: „Und wenn ick dir ein Loch in deine Birne brate, kannste det ooch verjessen, wa?“</p>
<p>Hilfe, genug! Die Sprache ist hölzern, die Personen durchgängig blaß, die Szenerie strotzt von klischeehaften überflüssigen Beschreibungen und Belehrungen, der Plot ist langatmig, und die Hauptperson hat die psychische Reife eines Vierzehnjährigen. Der Roman hat 543 Seiten – bei Seite 155 habe ich entnervt aufgegeben.</p>
<p>Wer mehr über die interessanten historischen Hintergründe des „Blutmai“ wissen will, ist bei Wikipedia gut aufgehoben, der Rest ist Zeitverschwendung. Und wer sich für die Weimarer Republik interessiert, sollte die Kajetan-Romane von Robert Hültner lesen.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tatortkrimi.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tatortkrimi.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tatortkrimi.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tatortkrimi.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tatortkrimi.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tatortkrimi.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tatortkrimi.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tatortkrimi.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tatortkrimi.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tatortkrimi.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tatortkrimi.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tatortkrimi.wordpress.com/36/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tatortkrimi.wordpress.com/36/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tatortkrimi.wordpress.com/36/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tatortkrimi.wordpress.com&amp;blog=1757269&amp;post=36&amp;subd=tatortkrimi&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tatortkrimi.wordpress.com/2010/05/13/volker-kutscher-der-nasse-fisch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/e7e4ac4237dc5baa1e32cf14b3035fd6?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">tatortkrimi</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>John Harvey: Schau nicht zurück</title>
		<link>http://tatortkrimi.wordpress.com/2008/04/07/john-harvey-schau-nicht-zuruck/</link>
		<comments>http://tatortkrimi.wordpress.com/2008/04/07/john-harvey-schau-nicht-zuruck/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 20:39:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tatortkrimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[John Harvey]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tatortkrimi.wordpress.com/?p=25</guid>
		<description><![CDATA[John Harvey: Schau nicht zurück. &#8211; München: dtv, 2007 Die Polizistin Maddy Birch wird bei einem Polizeieinsatz Zeugin bei der Erschießung des mutmaßlichen Verbrechers James Grant – Notwehr, so heißt es bei der anschließenden Untersuchung, aber es bestehen Zweifel, denn plötzlich war neben dem Erschossenen eine kleine Derringer-Pistole aufgetaucht, über deren Herkunft Maddy sich nicht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tatortkrimi.wordpress.com&amp;blog=1757269&amp;post=25&amp;subd=tatortkrimi&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>John Harvey: Schau nicht zurück. &#8211; München: dtv, 2007</strong></p>
<p>Die Polizistin Maddy Birch wird bei einem Polizeieinsatz Zeugin bei der Erschießung des mutmaßlichen Verbrechers James Grant – Notwehr, so heißt es bei der anschließenden Untersuchung, aber es bestehen Zweifel, denn plötzlich war neben dem Erschossenen eine kleine Derringer-Pistole aufgetaucht, über deren Herkunft Maddy sich nicht ganz sicher ist. Ein paar Tage später ist Maddy tot, beim Joggen erstochen. Als der pensionierte Detective Inspector Frank Elder Interesse an dem Fall zeigt, da er die Polizistin von früher kennt, wird er gebeten, bei der Aufklärung behilflich zu sein. Ist sie vielleicht das Opfer eines früheren Liebhabers geworden, der von seinen jeweiligen Freundinnen befremdliche Sexpraktiken verlangte? Oder steckt mehr hinter der Sache? Elder verfolgt den Verdacht, Polizisten könnten in illegale Machenschaften verwickelt sein – und gerät dabei in Lebensgefahr.</p>
<p>Die Frank-Elder-Romane von John Harvey (dies ist der zweite) haben einen melancholischen Grundton. Frank Elder, geschieden und Vater einer Tochter, die nicht mehr mit ihm spricht, hat sich in einem kleinen Häuschen im tiefsten Winkel von Cornwall verkrochen und ist froh, wenn er niemanden sehen muß, nur seiner Gutmütigkeit und Neugier ist es zu verdanken, dass er sich ‚reanimieren‘ läßt und ins Gewühl der Menschen zurückkehrt. Als seine Ex-Frau ihn anruft, er möge sich um seine traumatisierte Tochter kümmern (siehe „Schrei nicht so laut“, den erste Elder-Roman), die langsam Gefahr läuft ins Drogenmilieu abzurutschen, fährt er sofort los, allerdings ohne viel Hoffnung, etwas ausrichten zu können. Normalerweise hasse ich solche privaten Verstrickungen in einem Krimi – was gehen mich die Privatscherereien der Ermittler an? Muß ich damit belästigt werden? Gut, manchmal mag es sinnvoll sein, in der Regel ist es ein nervtötender dramaturgischer Trick, den Leser emotional an die Figur zu binden, was mir kolossal auf die Nerven geht. Hier nicht – Harvey schafft es durch seine unaufgeregte Art, daß ich wissen will, was da passiert.<br />
Voller Überraschung begegnet man einem alten Bekannten – Charlie Resnick, Detective in Nottingham und Hauptperson der zehnbändigen Resnick-Reihe von Harvey, von denen nur sechs ins Deutsche übersetzt wurden und die im Buchhandel nicht mehr erhältlich sind. Als Harvey mit dem ersten Elder-Roman relativ viel Erfolg in Deutschland hatte, habe ich mit bewusster Naivität eine email an den Goldmann-Verlag geschrieben, er möchte doch bitte die restlichen Resnick-Romane übersetzen lassen und die ganze Reihe neu auflegen – sie haben mir erwartungsgemäß nicht geantwortet. Zum Haare ausraufen: Da sorgt so ein schlechter bis mittelmäßiger Kram wie die Bücher von Donna Leon oder Elizabeth George für riesige Auflagen, und einer der Besten des Genres wird dem Publikum vorenthalten. Dabei bin ich mir sicher: Wären die Resnick-Romane ansprechend aufgemacht und nicht angeboten worden wie die letzte Schundliteratur, was der Goldmann-Verlag in den vergangenen Jahren ja gern unterschiedslos machte, auch sie würden  &#8211; und diesmal gerechterweise &#8211; ein großes Publikum finden.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/tatortkrimi.wordpress.com/25/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/tatortkrimi.wordpress.com/25/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tatortkrimi.wordpress.com/25/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tatortkrimi.wordpress.com/25/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tatortkrimi.wordpress.com/25/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tatortkrimi.wordpress.com/25/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tatortkrimi.wordpress.com/25/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tatortkrimi.wordpress.com/25/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tatortkrimi.wordpress.com/25/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tatortkrimi.wordpress.com/25/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tatortkrimi.wordpress.com/25/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tatortkrimi.wordpress.com/25/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tatortkrimi.wordpress.com/25/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tatortkrimi.wordpress.com/25/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tatortkrimi.wordpress.com/25/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tatortkrimi.wordpress.com/25/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tatortkrimi.wordpress.com&amp;blog=1757269&amp;post=25&amp;subd=tatortkrimi&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tatortkrimi.wordpress.com/2008/04/07/john-harvey-schau-nicht-zuruck/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/e7e4ac4237dc5baa1e32cf14b3035fd6?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">tatortkrimi</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Stieg Larsson: Verdammnis</title>
		<link>http://tatortkrimi.wordpress.com/2008/03/12/stieg-larsson-verdammnis/</link>
		<comments>http://tatortkrimi.wordpress.com/2008/03/12/stieg-larsson-verdammnis/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Mar 2008 22:24:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tatortkrimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Stieg Larsson]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tatortkrimi.wordpress.com/?p=24</guid>
		<description><![CDATA[Stieg Larsson: Verdammnis. &#8211; München: Heyne, 2007 Lisbeth Salander hat gute Gründe, mit dem Journalisten Mikael Blomvist nichts mehr zu tun haben zu wollen – also gondelt sie, durch ihren frisch und illegal erworbenem Reichtum dazu befähigt, in der Weltgeschichte herum. Wieder zurück in Schweden erfährt sie, daß er an einer Geschichte über Mädchenhandel arbeitet, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tatortkrimi.wordpress.com&amp;blog=1757269&amp;post=24&amp;subd=tatortkrimi&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> <b>Stieg Larsson: Verdammnis. &#8211; München: Heyne, 2007<br />
</b></p>
<p>Lisbeth Salander hat gute Gründe, mit dem Journalisten Mikael Blomvist nichts mehr zu tun  haben zu wollen – also gondelt sie, durch ihren frisch und illegal erworbenem Reichtum dazu befähigt, in der Weltgeschichte herum. Wieder zurück in Schweden erfährt sie, daß er an einer Geschichte über Mädchenhandel arbeitet, und entdeckt Namen, die sie persönlich betreffen. Sie ermittelt auf eigene Faust. Als nicht nur der recherchierende Journalist  Dag Svensson und dessen schwangere Frau tot in ihrer Wohnung aufgefunden werden, sondern auch der staatlich bestellte Betreuer Lisbeths Nils Burman erschossen wird und in beiden Fällen ihre Fingerabdrücke in unmittelbarer Nähe bzw. an der Waffe gefunden werden, beginnt eine beispiellose Hatz auf sie. Doch nicht nur Presse und Polizei versuchen sie zu finden, auch Leute, von denen Lisbeth nur vermuten kann, wer sie sind, trachten ihr nach dem Leben. Mikael Blomkvist versucht unterdessen, das Dickicht zu entwirren, er ist der einzige, der an Lisbeths Unschuld glaubt, doch die entzieht sich seiner Hilfe weitgehend. So langsam entwickelt sich ihm aber das Bild eines Skandals, der weit in die schwedische Geschichte zurückreicht und der mit Lisbeths Leben unmittelbar verbunden ist.</p>
<p>Auch diesen zweiten Teil der Trilogie von Stieg Larsson habe ich gern gelesen, auch wenn man die ersten 250 Seiten gut auf 50 hätte kürzen können. Doch der Stil ist gewohnt flüssig, man liest das so weg und entwickelt Interesse an den Personen. Es gibt allerdings manche Übertreibungen, die meines Erachtens nicht nötig gewesen wären, so gibt es z.B. einen bösen Menschen, der nicht nur sehr groß und unglaublich stark ist, sondern auch aufgrund eines genetischen Defekts keinen Schmerz empfindet – ein quasi unbesiegbarer böser Superheld. Die hochintelligente Lisbeth Salander, bei der man vermutlich eine leichte Form von Autismus diagnostizieren kann, löst nebenbei ein mathematisches Rätsel (den Fermatschen Satz), dessen Lösung in der Wirklichkeit viele Generationen von Mathematikern beschäftigt hat – völlig überflüssig. Auch der Showdown am Ende ist zwar spannend, aber hanebüchen.</p>
<p>Der zweite Teil ist im Gegensatz zum ersten, der in sich geschlossen ist, ein echter Fortsetzungsroman, wenn man wissen will, wie alles ausgeht, muß man auch den dritten Teil lesen. Ich freu mich schon darauf.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/tatortkrimi.wordpress.com/24/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/tatortkrimi.wordpress.com/24/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tatortkrimi.wordpress.com/24/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tatortkrimi.wordpress.com/24/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tatortkrimi.wordpress.com/24/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tatortkrimi.wordpress.com/24/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tatortkrimi.wordpress.com/24/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tatortkrimi.wordpress.com/24/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tatortkrimi.wordpress.com/24/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tatortkrimi.wordpress.com/24/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tatortkrimi.wordpress.com/24/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tatortkrimi.wordpress.com/24/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tatortkrimi.wordpress.com/24/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tatortkrimi.wordpress.com/24/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tatortkrimi.wordpress.com/24/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tatortkrimi.wordpress.com/24/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tatortkrimi.wordpress.com&amp;blog=1757269&amp;post=24&amp;subd=tatortkrimi&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tatortkrimi.wordpress.com/2008/03/12/stieg-larsson-verdammnis/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/e7e4ac4237dc5baa1e32cf14b3035fd6?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">tatortkrimi</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Ed McBain: Späte Mädchen sterben früher</title>
		<link>http://tatortkrimi.wordpress.com/2008/02/07/ed-mcbain-spate-madchen-sterben-fruher/</link>
		<comments>http://tatortkrimi.wordpress.com/2008/02/07/ed-mcbain-spate-madchen-sterben-fruher/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 20:53:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tatortkrimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Ed McBain]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tatortkrimi.wordpress.com/?p=23</guid>
		<description><![CDATA[Ed McBain (4): Späte Mädchen sterben früher (The Con Man, 1957). &#8211; Frankfurt/M.[u.a.]: Ullstein, 1987 Die nicht mehr ganz junge Frau, deren Leiche man aus dem Fluß gezogen hat, ist nicht ertrunken, sonder an einer Arsenvergiftung gestorben. Sie hat eine Tätowierung an der Hand, bestehend aus den Buchstabem MAC und einem Herz drumherum. Ist sie [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tatortkrimi.wordpress.com&amp;blog=1757269&amp;post=23&amp;subd=tatortkrimi&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Ed McBain (4): Späte Mädchen sterben früher (The Con Man, 1957). &#8211; <span style="font-weight:bold;">Frankfurt/M.[u.a.]: Ullstein, 1987</span></b></p>
<p>Die nicht mehr ganz junge Frau, deren Leiche man aus dem Fluß gezogen hat, ist nicht ertrunken, sonder an einer Arsenvergiftung gestorben. Sie hat eine Tätowierung an der Hand, bestehend aus den Buchstabem MAC und einem Herz drumherum. Ist sie die seit kurzem vermißte Mary Louise Proschek, die ihre Eltern mit über 4000 Dollar in der Tasche verlassen hat, um in der Großstadt ihr Glück zu suchen? Steve Carella vom 87. Polizeirevier macht sich auf die Suche nach Tätowier-Studios, um Anhaltspunkte zu finden, und auch seine taubstumme Frau Teddy ist nicht untätig: Wie es der Zufall will, stolpert sie über eine heiße Spur und begibt sich in Lebensgefahr.<br />
Wenn die Detectives Arthur Brown und Bert Kling nicht so stur auf der Suche nach Trickbetrügern wären, hätte der Mörder schon hinter Schloß und Riegel sitzen können &#8230;</p>
<p>In einer früheren Besprechung habe ich geschrieben, das 87. Polizeirevier liege in New York. Hier nun werde ich eines Besseren belehrt, McBain sieht sich zu einer Vorbemerkung genötigt: &#8222;Die hier geschilderte Stadt existiert nicht; Personen und Schauplätze sind frei erfunden. Nur Arbeit und Untersuchungsmethoden der Polizei sind wirklichkeitsgetreu dargestellt.&#8220;  &#8211; und das auch hier wieder angenehm, leicht, mit ironischem Augenzwinkern und sympathischen Figuren. Das macht Spaß und Lust auf mehr. Zum ersten Mal läßt auch die Sprache der Übersetzerin nichts zu wünschen übrig.<br />
Ein Zitat von der ersten Seite mag einen kleinen Eindruck vermitteln:<br />
&#8222;Gesetz und Gesetzeshüter bestreiten keinem Menschen das Recht, dem Dollar nachzujagen. Sie befassen sich nur mit den Mitteln und Wegen, wie der begehrte Mammon erworben wird. Sollten Sie beispielsweise eine spezielle Vorliebe fürs Safeknacken haben, dürfte Sie das strafende Auge des Gesetzes treffen. Oder falls sie gern Ihren Mitmenschen eins über den Schädel hauen und ihnen die Brieftasche klauen, können Sie kaum der Polizei die Schuld daran geben,  wenn man Sie etwas scheel ansieht. Oder, gesetzt den ein wenig extremen Fall, daß Sie sich Ihren Lebensunterhalt durch Waffenverleih gegen Geld verdienen, daß Sie Ihre Revolver dazu verwenden, gegen Honorar Menschen zu erschießen &#8211; dann dürfen Sie sich wirklich nicht wundern! Sie können jedoch auch ein Gentleman bleiben, ein Leben voller Abenteuerromantik mit kriminellem Einschlag führen, die Welt sehen, eine Menge reizende Leute kennenlernen, zahllose eisgekühlte Drinks schlürfen und trotzdem viel Geld verdienen &#8230; Und alles damit, daß Sie die Leute übers Ohr hauen. Sie können, kurz gesagt, die Betrügerlaufbahn einschlagen.&#8220;</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/tatortkrimi.wordpress.com/23/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/tatortkrimi.wordpress.com/23/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tatortkrimi.wordpress.com/23/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tatortkrimi.wordpress.com/23/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tatortkrimi.wordpress.com/23/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tatortkrimi.wordpress.com/23/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tatortkrimi.wordpress.com/23/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tatortkrimi.wordpress.com/23/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tatortkrimi.wordpress.com/23/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tatortkrimi.wordpress.com/23/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tatortkrimi.wordpress.com/23/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tatortkrimi.wordpress.com/23/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tatortkrimi.wordpress.com/23/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tatortkrimi.wordpress.com/23/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tatortkrimi.wordpress.com/23/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tatortkrimi.wordpress.com/23/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tatortkrimi.wordpress.com&amp;blog=1757269&amp;post=23&amp;subd=tatortkrimi&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tatortkrimi.wordpress.com/2008/02/07/ed-mcbain-spate-madchen-sterben-fruher/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/e7e4ac4237dc5baa1e32cf14b3035fd6?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">tatortkrimi</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Nick Stone: Voodoo</title>
		<link>http://tatortkrimi.wordpress.com/2008/01/09/nick-stone-voodoo/</link>
		<comments>http://tatortkrimi.wordpress.com/2008/01/09/nick-stone-voodoo/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2008 22:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tatortkrimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Nick Stone]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tatortkrimi.wordpress.com/2008/01/09/nick-stone-voodoo/</guid>
		<description><![CDATA[Nick Stone: Voodoo. &#8211; München: Goldmann, 2007 Max Mingus, einst gefeierter Polizist, dann erfolgreicher Privatdetektiv, hat nichts mehr zu verlieren: Als er nach sieben Jahren aus dem Knast kommt, in dem er wegen Totschlags gesessen hatte, ist seine heiß geliebte Frau gerade an einer Hirnblutung gestorben, und aufgrund seiner Taten hat er in den Staaten [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tatortkrimi.wordpress.com&amp;blog=1757269&amp;post=22&amp;subd=tatortkrimi&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Nick Stone: Voodoo. &#8211; München: Goldmann, 2007</b></p>
<p>Max Mingus, einst gefeierter Polizist, dann erfolgreicher Privatdetektiv, hat nichts mehr zu verlieren: Als er nach sieben Jahren aus dem Knast kommt, in dem er wegen Totschlags gesessen hatte, ist seine heiß geliebte Frau gerade an einer Hirnblutung gestorben, und aufgrund seiner Taten hat er in den Staaten Berufsverbot. So läßt er sich halb widerwillig auf das Angebot der Milliardärsfamilie Carver aus Haiti ein: Er soll den fünfjährigen jüngsten Sproß der Familie, der seit zwei Jahren vermißt wird, für 10 Millionen Dollar aufspüren. Er fliegt also nach Haiti, wo ihm eine Angestellte der Familie, Chantale, als Assistentin an die Seite gestellt wird. Mit ihr zusammen versucht Mingus, die Umstände der Entführung aufzuklären: Hat der geheimnisvolle Herrscher der Slums, der Rebell Vincent Paul, etwas damit zu tun? Welche undurchsichtige Rolle spielte die Familie Carver während der Terrorherrschaften der Duvaliers (Papa Doc und Baby Doc)? Was hat es mit der Legende von Monsieur Clarinette auf sich, dem ein ähnlicher Einfluß zugeschrieben wird wie dem Rattenfänger von Hameln? Tatsächlich verschwanden schon immer Kinder auf unbekannte Weise – Mingus kommt grausigen Zusammenhängen auf die Spur, die ihn nicht nur tief in die von Aberglauben gekennzeichnete und stark verarmte Gesellschaft von Haiti führen, sondern auch die heuchlerische Verstrickung der USA in die grauenvolle Geschichte Haitis zeigen.</p>
<p>Der Roman, Nick Stones Erstling, ist nicht schlecht: Mehr oder weniger geschickt wird der Plot mit der Geschichte eines der ärmsten und meistausgebeuteten Länder der westlichen Hemisphäre verwoben. Die Schuld der Mächtigen und Reichen reicht weit in die Geschichte des Landes zurück, die skrupellos ihre Interessen mit Hilfe der Amerikaner durchsetzten. Ganz konkret werden humanistische Fehlentscheidungen der amerikanischen Regierungs-Administrationen jeglicher Couleur zugunsten von wirtschaftlichen Interessen angeprangert und dem Leid eines im Voodoo-Glauben verhafteten Volkes gegenübergesetzt. Stilistisch gelingt das nur mäßig: Die einzige Erzählperspektive ist die von Max Mingus, und das ist manchmal etwas holperig, vielleicht hätte sich der Autor besser für die Ich-Perspektive entschieden? Viele Dinge, Mingus betreffend, sind unglaubwürdig, z.B. war er noch nie in Haiti, spricht die üblichen Sprachen nicht und hat keine Bekannten dort – die schlechtesten Voraussetzungen für ein Engagement, die man sich vorstellen kann. Und so hat er auch oft mehr Glück als wahrscheinlich ist &#8211; na ja, ist eben ein Roman. Was mir manchmal richtig auf die Nerven ging, waren die stellenweise miese Sprache und äußerst mißglückte Szenen, z.B. S. 250, Mingus interviewt einen alten weisen Voodoo-Priester: „Es steckte vielleicht nicht mehr allzu viel Leben in Dufour, aber Max spürte den eisernen Willen, der seinen gebrechlichen Körper aufrecht hielt.“ Immer wieder gibt es solche ironiefreien und klischeeverliebten Sätze. Aber Stone übt ja noch.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/tatortkrimi.wordpress.com/22/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/tatortkrimi.wordpress.com/22/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tatortkrimi.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tatortkrimi.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tatortkrimi.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tatortkrimi.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tatortkrimi.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tatortkrimi.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tatortkrimi.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tatortkrimi.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tatortkrimi.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tatortkrimi.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tatortkrimi.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tatortkrimi.wordpress.com/22/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tatortkrimi.wordpress.com/22/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tatortkrimi.wordpress.com/22/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tatortkrimi.wordpress.com&amp;blog=1757269&amp;post=22&amp;subd=tatortkrimi&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tatortkrimi.wordpress.com/2008/01/09/nick-stone-voodoo/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/e7e4ac4237dc5baa1e32cf14b3035fd6?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">tatortkrimi</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Ed McBain: Der Pusher</title>
		<link>http://tatortkrimi.wordpress.com/2007/12/18/ed-mcbain-der-pusher/</link>
		<comments>http://tatortkrimi.wordpress.com/2007/12/18/ed-mcbain-der-pusher/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 22:12:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tatortkrimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Ed McBain]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tatortkrimi.wordpress.com/2007/12/18/ed-mcbain-der-pusher/</guid>
		<description><![CDATA[Ed McBain (3): Der Pusher (Pusher, 1956). &#8211; Frankfurt/M.[u.a.]: Ullstein, 1987 Winter. Anibal Hernandez wird von Streifenpolizist Dick Genero tot in seiner Wohnung gefunden, erhängt, so wie es auf den ersten Blick aussieht, doch bald stellt sich heraus, das der junge Pusher (heute würde man sagen: Drogendealer) an einer Überdosis Heroin gestorben ist, und offensichtlich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tatortkrimi.wordpress.com&amp;blog=1757269&amp;post=21&amp;subd=tatortkrimi&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight:bold;">Ed McBain (3): Der Pusher (Pusher, 1956). &#8211; Frankfurt/M.[u.a.]: Ullstein, 1987</span></p>
<p>Winter. Anibal Hernandez wird von Streifenpolizist Dick Genero tot in seiner Wohnung gefunden, erhängt, so wie es auf den ersten Blick aussieht, doch bald stellt sich heraus, das der junge Pusher (heute würde man sagen: Drogendealer) an einer Überdosis Heroin gestorben ist, und offensichtlich hat das jemand als Selbstmord tarnen wollen. Auch die Spritze, die neben dem Opfer liegt, trägt fremde Fingerabdrücke. Carella und  Kling tappen im Dunkeln, die Befragung der drogensüchtigen Schwester, die sich für ihre Sucht prostituiert, führt Carella auch nicht weiter. Er schnüffelt ein bißchen in der Drogenszene herum und erfährt, daß ein gewisser Gonzo der Nachfolger sein soll. Er macht sich auf die Suche, ohne zu wissen, daß er sich in Lebensgefahr begibt. Währenddessen erhält der Chef des 87. Polizeireviers Peter Byrnes einen anonymen Anruf, die Fingerabdrücke auf der Spritze sollen seinem heroinabhängigen achtzehnjährigen Sohn Larry gehören – Byrnes fällt aus allen Wolken, dachte er doch bisher, Oberhaupt einer völlig intakten Familie zu sein. Heimlich spioniert er seinem Sohn nach, und siehe da, Larry war nie Mitglied des Schultheaters, wo er angeblich seine Abende verbringt …</p>
<p>Der Plot dieser Geschichte ist wieder mal nicht besonders ausgeklügelt, aber das macht nichts: Es macht einfach Spaß, so langsam in diesen kleinen Kosmos einzutauchen, der wie ein Kaleidoskop erleuchtet wird. Es werden uns kleine genau geschilderte Versatzstücke des (Polizei-)Alltags gezeigt, die durch den Bogen der Geschichte nur gehalten werden, die abwechselnden Schauplätze haben nur bedingt miteinander zu tun. Wir erhalten kleine, konzentrierte Einblicke in die Forensik (Laboruntersuchungen, Fingerabdrücke etc.), in das Leben puertorikanischer und anderer Einwanderer, in die Wandlung einzelner Straßenzüge, in ein durchschnittliches amerikanisches Familienleben, der Bürotrott des 87. Polizeireviers wird immer wieder angerissen. Und immer wieder, wie auch in den bisherigen Romanen, gibt es kleine, elegante Absätze über das Leben in der Stadt. Einen kurzen Abschnitt möchte ich zitieren, der ganz typisch für McBain ist (und der mit dem Fall nichts zu tun hat):</p>
<p>„In den Straßen drängten sich die letzten Kunden. Die Zeit wurde knapp. Die Reklamefachleute, die seit dem Erntedankfest die Kundschaft bearbeitet hatten, betranken sich jetzt eilig in ihren Büros. Die Öffentlichkeit sah sich gefangen in diesen geschäftstüchtigen Machinationen eines Festes, das völlig die Proportion zu der schlichten Geburt von Bethlehem verloren hatte. Die Leute rannten und eilten, wunderten sich und machten sich Sorgen. War das Geschenk für Josephine teuer genug? Waren alle Weihnachtskarten zur Post gebracht worden? Und der Baum – hätte er nicht längst gekauft sein müssen? Trotz des bunten Glitzerspieles, das die reklametüchtigen Superhirne in Szene setzten, trotz des kommerziellen Wettlaufes, zu dem man das Weihnachtsfest gemacht hatte, gab es da noch etwas anderes. Einige Menschen sahen sich Gefühlen ausgesetzt, die sie nicht beschreiben konnten. Es war Weihnachten. Das heilige Fest. Einige Leute blickten hinter den Tand und das elektrische Funkeln, sie übersahen die zahllosen Weihnachtsmänner mit ihren schäbigen Mänteln und Bärten in der Hall Avenue. Einige Menschen empfanden etwas anderes als das, was die Reklamefachleute ihnen vormachen wollten. Einige Menschen fühlten sich wohl und empfanden Freude, sie waren freundlich und erfreuten sich ihres Lebens. Das bewirkte Weihnachten bei einigen Leuten.“</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/tatortkrimi.wordpress.com/21/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/tatortkrimi.wordpress.com/21/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tatortkrimi.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tatortkrimi.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tatortkrimi.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tatortkrimi.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tatortkrimi.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tatortkrimi.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tatortkrimi.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tatortkrimi.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tatortkrimi.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tatortkrimi.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tatortkrimi.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tatortkrimi.wordpress.com/21/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tatortkrimi.wordpress.com/21/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tatortkrimi.wordpress.com/21/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tatortkrimi.wordpress.com&amp;blog=1757269&amp;post=21&amp;subd=tatortkrimi&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tatortkrimi.wordpress.com/2007/12/18/ed-mcbain-der-pusher/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/e7e4ac4237dc5baa1e32cf14b3035fd6?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">tatortkrimi</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Duane Louis: Blondes Gift</title>
		<link>http://tatortkrimi.wordpress.com/2007/12/11/duane-louis-blondes-gift/</link>
		<comments>http://tatortkrimi.wordpress.com/2007/12/11/duane-louis-blondes-gift/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Dec 2007 21:49:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tatortkrimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Duane Louis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tatortkrimi.wordpress.com/2007/12/11/duane-louis-blondes-gift/</guid>
		<description><![CDATA[Duane Louis: Blondes Gift. &#8211; München: Heyne, 2007 Jack sitzt in der Flughafenbar, als ihm eine ihm fremde Frau eröffnet, sie habe ihm gerade Gift in sein Bier getan, er werde noch zehn Stunden leben. Jack hält das für eine interessante Art der Anmache und die Frau für eine Spinnerin, auch wenn sie ihm genau [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tatortkrimi.wordpress.com&amp;blog=1757269&amp;post=20&amp;subd=tatortkrimi&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Duane Louis: Blondes Gift. &#8211; München: Heyne, 2007</strong></p>
<p>Jack sitzt in der Flughafenbar, als ihm eine ihm fremde Frau eröffnet, sie habe ihm gerade Gift in sein Bier getan, er werde noch zehn Stunden leben. Jack hält das für eine interessante Art der Anmache und die Frau für eine Spinnerin, auch wenn sie ihm genau erklärt, wie die Symptome verlaufen werden. Sie stellt die Forderung, er müsse nun bei ihr bleiben, dann würde sie ihm das Gegengift geben. Jack verabschiedet sich – kein Grund, unhöflich zu werden – aber kaum in seinem Hotel angelangt, geht die Kotzerei los. Offensichtlich hat die Frau nicht gescherzt. Schnell fährt er mit dem Taxi zurück zum Flughafen und kommt gerade noch rechtzeitig: Die Frau verabschiedet sich mit einem langen Kuß von einem Begleiter und fährt mit Jack zurück ins Hotel. Dort erzählt sie ihm eine irre Geschichte: Sie, Kelly White, sei Mitarbeiterin in einem Labor gewesen, daß mit Nanopartikeln zur Ortung von Entführungsopfern experimentiert. Sie habe sich mit einem Serum infiziert, nun würden sich die von einem Satelliten ortbaren Nanoteilchen in ihren Körpersäften virengleich vermehren, aber es sei etwas schief gegangen, die Teilchen seien ein Ortungssystem, das feststellen könne, wenn sich in einem Radius von drei Metern niemand in ihrem Umkreis befinde. Wenn das der Fall sei, würde ihr Gehirn explodieren, was mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit ihren Tod bedeuten würde.</p>
<p>Perspektivenwechsel. Der Mitarbeiter des nach dem 9/11-Debakel ins Leben gerufenen Ministerium für Heimatschutz Kowalski wird gern als Killer eingesetzt. Der Ex-GI erhält seine Befehle über Handy, und eine seiner besonderen Fähigkeiten ist, keine Fragen zu stellen. Unterbrochen in seiner Privatfehde gegen die italienische Mafia von Philadelphia (die hatte seine schwangere Freundin getötet, seitdem eliminiert er peu à peu alle ihre Mitglieder), erhält er den Auftrag, den von Kelly White am Flughafen geküßten Mann zu verfolgen. Noch nicht lange in seinem Haus, liegt dieser tot in seinem Bad – sein Hirn ist explodiert. Kowalski erhält den Befehl, den Kopf abzutrennen und zu einem bestimmten Ort zu bringen, was aber für ihn bedeutet, nicht nur die hysterische Frau des Opfers, sondern auch einen neugierigen und habgierigen Nachbarn ruhig zu stellen – sprich: Zu töten. Kowalski ist langsam genervt: Der Kontaktmann erscheint nicht, stattdessen soll er in das Hotel fahren und Kelly White sicherstellen, den Kopf in einer Sporttasche immer dabei &#8230;</p>
<p>Und so geht’s immer weiter, die Handlung rennt und rennt und rennt – in immer unwahrscheinlichere Verläufe. Die Kapitel sind teilweise nur Sekundenabschnitte, es gibt noch mehr Leichen, Prügeleien, unglaubliche Szenen, ein bißchen ist das ganze wie ein Comic. Die Auflösung ist läppisch, nicht nur weil der bisher unbescholtene Jack en passant seine Frau, die sich von ihm scheiden lassen will, umbringt, um die Fürsorgefrage für das gemeinsame Kind für sich zu entscheiden: Die Ausgangssituation und der Verlauf der Geschichte sind so abstrus, die Geschwindigkeit so rasant, daß dem Verfasser wahrscheinlich nichts besseres einfiel, als sie einfach mit einer kleinen Lösung auslaufen zu lassen. Nett sind die satirischen Seitenhiebe auf den amerikanischen Sicherheitswahn seit dem 11. September 2001 und seine Gefahren, und die Charakterisierung des Killers Kowalski, dem sein Ausweis als Mitarbeiter des Heimatschutzministeriums Tür und Tor öffnet, macht Spaß. Insgesamt jedoch halte ich den Roman für mißlungen. Kann man lesen, muß man aber nicht, ich war am Ende eher unbefriedigt: Schnell gelesen, aber ebenso schnell wieder vergessen.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/tatortkrimi.wordpress.com/20/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/tatortkrimi.wordpress.com/20/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tatortkrimi.wordpress.com/20/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tatortkrimi.wordpress.com/20/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tatortkrimi.wordpress.com/20/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tatortkrimi.wordpress.com/20/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tatortkrimi.wordpress.com/20/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tatortkrimi.wordpress.com/20/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tatortkrimi.wordpress.com/20/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tatortkrimi.wordpress.com/20/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tatortkrimi.wordpress.com/20/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tatortkrimi.wordpress.com/20/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tatortkrimi.wordpress.com/20/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tatortkrimi.wordpress.com/20/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tatortkrimi.wordpress.com/20/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tatortkrimi.wordpress.com/20/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tatortkrimi.wordpress.com&amp;blog=1757269&amp;post=20&amp;subd=tatortkrimi&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tatortkrimi.wordpress.com/2007/12/11/duane-louis-blondes-gift/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/e7e4ac4237dc5baa1e32cf14b3035fd6?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">tatortkrimi</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Ed McBain: Clifford dankt Ihnen</title>
		<link>http://tatortkrimi.wordpress.com/2007/11/24/ed-mcbain-clifford-dankt-ihnen/</link>
		<comments>http://tatortkrimi.wordpress.com/2007/11/24/ed-mcbain-clifford-dankt-ihnen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 24 Nov 2007 21:37:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tatortkrimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Ed McBain]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tatortkrimi.wordpress.com/2007/11/24/ed-mcbain-clifford-dankt-ihnen/</guid>
		<description><![CDATA[Ed McBain (2): Clifford dankt Ihnen (The Mugger, 1956). &#8211; Neuaufl.- Frankfurt/M.[u.a.]: Ullstein, 1982 Es ist Herbst. Steve Carella ist in Flitterwochen, also müssen seine Kollegen vom 87. Revier die Arbeit allein machen. Ein Straßenräuber treibt sein Unwesen, Wallis und Havilland, beide Detektive 3. Klasse, hören immer die selbe Geschichte: Der Räuber, der immer eine [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tatortkrimi.wordpress.com&amp;blog=1757269&amp;post=19&amp;subd=tatortkrimi&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight:bold;">Ed McBain (2): Clifford dankt Ihnen (The Mugger, 1956). &#8211; Neuaufl.- Frankfurt/M.[u.a.]: Ullstein, 1982</span></p>
<p>Es ist Herbst. Steve Carella ist in Flitterwochen, also müssen seine Kollegen vom 87. Revier die Arbeit allein machen. Ein Straßenräuber treibt sein Unwesen, Wallis und Havilland, beide Detektive 3. Klasse, hören immer die selbe Geschichte: Der Räuber, der immer eine Sonnenbrille trägt,  zieht Frauen in eine dunkle Ecke, nimmt ihnen ihre Handtasche weg, schlägt ihnen ein blaues Auge als Warnung, kein Theater zu machen, und verabschiedet sich schließlich mit einer Verbeugung und den Worten: „Clifford dankt Ihnen.“ Dreizehn Frauen wurden schon auf diese Art überfallen und so langsam wird die Bevölkerung unruhig.<br />
Zugleich wird Streifenpolizist Bert Kling, der in „Polizisten leben gefährlich“ (s.u.) aus Versehen eine Kugel eingefangen hat und deshalb noch krank geschrieben ist, von einem alten Schulkollegen gebeten, mal mit seiner 17jährigen Schwägerin zu sprechen, die den Eindruck macht, als sei sie in schlechte Gesellschaft geraten. Widerwillig trifft Kling das junge Mädchen namens Jeannie Paige, um ihr ins Gewissen zu reden. Ein paar Tage später ist sie tot. Neben ihr findet man eine zerbrochene Sonnenbrille – ist sie Cliffords vierzehntes Opfer? Kling ermittelt auf eigene Faust und macht dabei die unangenehme Bekanntschaft der Kollegen aus der Mordkommission &#8230;</p>
<p>Auch im zweiten 87.-Revier-Roman ahnt man schnell, wie die Zusammenhänge und die Auflösung sind, und auch die Aufklärung der Überfälle ist eher unspektakulär, aber das macht gar nichts. Der Ton ist witzig, die Figuren kriegen so langsam Leben (Havilland z.B. bedient sich gern brutaler Verhörmethoden, Kling verliebt sich unsterblich in eine Zeugin), was nicht zuletzt daran liegt, daß über dreiviertel des Romans aus meist gelungenen Dialogen besteht, immer wieder unterbrochen von elegant formulierten Reflexionen über die Stadt.<br />
Hat Spaß gemacht, den Roman zu lesen, ich bin schon gespannt auf den nächsten.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/tatortkrimi.wordpress.com/19/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/tatortkrimi.wordpress.com/19/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tatortkrimi.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tatortkrimi.wordpress.com/19/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tatortkrimi.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tatortkrimi.wordpress.com/19/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tatortkrimi.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tatortkrimi.wordpress.com/19/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tatortkrimi.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tatortkrimi.wordpress.com/19/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tatortkrimi.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tatortkrimi.wordpress.com/19/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tatortkrimi.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tatortkrimi.wordpress.com/19/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tatortkrimi.wordpress.com/19/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tatortkrimi.wordpress.com/19/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tatortkrimi.wordpress.com&amp;blog=1757269&amp;post=19&amp;subd=tatortkrimi&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tatortkrimi.wordpress.com/2007/11/24/ed-mcbain-clifford-dankt-ihnen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/e7e4ac4237dc5baa1e32cf14b3035fd6?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">tatortkrimi</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Stieg Larsson: Verblendung</title>
		<link>http://tatortkrimi.wordpress.com/2007/11/11/stieg-larsson-verblendung/</link>
		<comments>http://tatortkrimi.wordpress.com/2007/11/11/stieg-larsson-verblendung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 21:13:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>tatortkrimi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Stieg Larsson]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://tatortkrimi.wordpress.com/2007/11/11/stieg-larsson-verblendung/</guid>
		<description><![CDATA[Stieg Larsson: Verblendung. &#8211; 5. Aufl. &#8211; München: Heyne, 2007. &#8211; 687 S. Mikael Blomkvist, bislang angesehener Wirtschaftsjournalist Mitte 40 und Mitherausgeber der kleinen, aber renommierten Zeitschrift „Millennium“, wird wegen Rufmord zu einer hohen Geldstrafe und drei Monaten Gefängnis verurteilt – er ist einer Intrige des 200-Milliarden-Kronen-schweren Industriellen Wennerstroem zum Opfer gefallen. Blomkvist zieht sich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tatortkrimi.wordpress.com&amp;blog=1757269&amp;post=18&amp;subd=tatortkrimi&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Stieg Larsson: Verblendung. &#8211; 5. Aufl. &#8211; München: Heyne, 2007. &#8211; 687 S. </b></p>
<p>Mikael Blomkvist, bislang angesehener Wirtschaftsjournalist Mitte 40 und Mitherausgeber der kleinen, aber renommierten Zeitschrift „Millennium“, wird wegen Rufmord zu einer hohen Geldstrafe und drei Monaten Gefängnis verurteilt – er ist einer Intrige des 200-Milliarden-Kronen-schweren Industriellen Wennerstroem zum Opfer gefallen. Blomkvist zieht sich zurück und läßt sich widerwillig von Henrik Vanger, einem betagten Familienpatriarchen einer alten Industriellendynastie, engagieren, um dessen Nichte Harriet zu suchen, die vor 43 Jahren unter ungeklärten Umständen spurlos verschwand. Vanger ködert den Journalisten mit Informationen über Wennerstroem, so daß Blomkvist sich auf den Deal einläßt: Ein Jahr lang soll er auf der kleinen Insel Hedeby, dem Familiensitz der Vangers, recherchieren, der Lohn wird unabhängig vom Resultat ausgezahlt. Tief dringt Blomkvist nun in die Familienstruktur ein, teilweise gegen massiven Widerstand der Beteiligten, und versucht, den Ablauf  des Tages, an dem Harriet verschwand, genau zu rekonstruieren: Wie konnte sie unbemerkt verschwinden von einer Insel, die an dem Tag von der Außenwelt abgeschottet war, was wußte Harriet, das vielleicht einem ihrer Verwandten gefährlich werden konnte? Warum sträuben diese sich nun, konstruktiv mit Blomkvist zusammenzuarbeiten? Das Leben sei kein Agatha-Christie-Roman, sagt Blomkvist einmal, und so kommt es, daß er Geheimnisse zu Tage fördert, deren Grauenhaftigkeit jeder Beschreibung spottet, und die ihn selbst in Lebensgefahr bringen &#8230;<br />
Parallel wird die Geschichte Lisbeth Salanders erzählt, eine eigentümliche junge Frau Mitte 20: Dürr, mit vielen Tattoos und Piercings bestückt, macht sie eher den Eindruck eines verstörten drogensüchtigen Teenagers als den einer kompetenten Mitarbeiterin einer Sicherheitsagentur, bei der sie sich als Freie durchgesetzt hat. Und ein bißchen gestört ist sie wohl auch: Asperger-Syndrom, denkt Blomkvist einmal, das ist eine leichte Form von Autismus. Ihre Fähigkeiten sind phänomenal: Vermutlich ist sie die beste Hackerin Schwedens, sie hat ein fotografisches Gedächtnis, ihr Unrechtsbewußtsein allerdings ist, was die eigenen ‚kleinen‘ Vergehen anbelangt, recht schwach ausgeprägt. Und trotz ihres Hilflosigkeit ausstrahlenden Aussehens weiß sie sich auch in schwierigen Situationen zu helfen, wie der Umgang mit ihrem staatlich bestellten und, wie sich herausstellt, sadistischen Betreuer zeigt.<br />
Da Blomkvist in der Endphase seiner Recherche Hilfe braucht, wird Salander zu seiner Assistentin – und rettet ihm das Leben.</p>
<p>Trotz seiner fast 700 Seiten ist dies ein empfehlenswerter Roman. Ich gebe zu, ich war etwas skeptisch, denn ich finde, das häufig anzutreffende Attribut „schwedisch“ für Kriminalromane ist an sich noch kein Qualitätsmerkmal, wie uns die Werbung weismachen will. Die Recherchen in den Familienangelegenheiten nehmen breiten Raum ein, werden aber (fast) nie langweilig, denn die Personen sind glaubhaft konstruiert. Die ‚Helden‘ Blomkvist und Salander sind oft voller Selbstzweifel, das ist gut, das macht sie trotz aller besonderer Fähigkeiten lebensnah und nachvollziehbar. Die Kritik an der schwedischen Wirtschaft ist eigentlich eine Anklage eines ungebremsten kapitalistischen Verhaltens, das sich bar jeder Moral weltweit durchzusetzen versucht, ein Umstand, dem jedenfalls in Schweden, so Larsson, die Wirtschaftspresse zu wenig entgegen setzt. Laut Klappentext ist dies der erste Teil einer Trilogie des leider viel zu früh verstorbenen Stieg Larsson.<br />
Ich freu mich schon auf den nächsten Teil.</p>
<br /><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/categories/tatortkrimi.wordpress.com/18/" /> <img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/tags/tatortkrimi.wordpress.com/18/" /> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/tatortkrimi.wordpress.com/18/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/tatortkrimi.wordpress.com/18/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/tatortkrimi.wordpress.com/18/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/tatortkrimi.wordpress.com/18/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gofacebook/tatortkrimi.wordpress.com/18/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/facebook/tatortkrimi.wordpress.com/18/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gotwitter/tatortkrimi.wordpress.com/18/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/twitter/tatortkrimi.wordpress.com/18/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/tatortkrimi.wordpress.com/18/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/tatortkrimi.wordpress.com/18/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/tatortkrimi.wordpress.com/18/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/tatortkrimi.wordpress.com/18/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/tatortkrimi.wordpress.com/18/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/tatortkrimi.wordpress.com/18/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=tatortkrimi.wordpress.com&amp;blog=1757269&amp;post=18&amp;subd=tatortkrimi&amp;ref=&amp;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://tatortkrimi.wordpress.com/2007/11/11/stieg-larsson-verblendung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>7</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/e7e4ac4237dc5baa1e32cf14b3035fd6?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">tatortkrimi</media:title>
		</media:content>
	</item>
	</channel>
</rss>
